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Manchmal möchte man

...nur noch schreien…

Was passiert mit Geschenken die niemand haben möchte? Zuerst landen sie in der Garage, dann ab und zu auch im Tierheim.

Kurz vor Weihnachten wurden diese Namenlosen Kaninchen bei uns abgegeben. Unwillkommene Geschenke, gehalten in der Garage. Wie lange? Wissen wir nicht. Ernährt mit billigem Industriefutterdreck.
Mit überlangen Krallen saßen sie über Wochen (vielleicht Monate) in der eigenen Pisse.
Den Dreck im Napf konnte zumindest der kleine Attila nur mit größter Mühe und unter Schmerzen aufnehmen.
Sein perfekt gezüchteter Krüppel-Kiefer sorgte zusammen mit der falschen Ernährung dafür, dass seine Schneidezähne ständig ins eigene Zahnfleisch schnitten. Er ist vor dem vollen Napf verhungert.

Wenigstens war er nicht allein.

Als beide dann kurz vor Weihnachten zu uns gebracht wurden,  kämpften unsere Kleintierpflegerinnen nun noch fast zwei Wochen um sein Leben. Den Kampf hat der tapfere Attila gestern verloren.

Wir sind traurig und wütend.
So lange Tiere ohne Kontrolle an jede Pfeife verkauft werden, die in der Lage ist in einen Baumarkt zu schwanken, werden noch unzählige Attilas elendig in Schuppen, Garagen und Kinderzimmern verrecken.

Harte Worte? Schockierende Bilder? Willkommen im Tierheimalltag. .

Lieber Attila, wir werden weiterhin dafür kämpfen, dass kein Tier die Tortur durchleiden muss wie sie Dir zugemutet wurde. Mach es gut kleiner Kämpfer.

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