In der Folge haben wir uns entschlossen, die Immunokastration zunächst als Mittel der Wahl zu akzeptieren und für den Einsatz des Impfstoffes IMPROVAC zu plädieren und zwar laut und öffentlich.

Die Vorteile liegen auf der Hand und sind schnell erklärt.

  • Die Tierquälerei an dieser Stelle hat ein Ende
  • Der Impfstoff ist frei von Hormonen und unbedenklich für den Menschen
  • Das Fleisch der Tiere ist magerer
  • Es entsteht ca.10% weniger Gülle, bedingt durch die Fütterung
  • Die Kosten erhöhen nur minimal die Fleischpreise

Dies ist die Erkenntnis nach diverser Fachlektüre und intensiven Gesprächen mit Vertretern der Pharmaindustrie und der Landwirtschaftskammer.

Warum wird es nicht schon längst umgesetzt? Das fragen wir uns auch. Die Antwort liegt in der Vermarktung. Die Schweine werden vom Züchter an den jeweiligen Schlachthof verkauft.

Der wiederum teilt sie in ihre Einzelteile auf, und verkauft sie an den Handel weiter. So verkauft er z.B. an den Discounter die Kotelettes, an den Supermarkt die Schnitzel, an die Asiaten die Ohren, Knorpel und Füße, an die Wurstindustrie den Rest. Für den Export der bei uns unverkäuflichen Teile gibt es für den Schlachthof übrigens fast genau soviel Geld , wie für die "edlen" Teile, die hier verkauft werden. Obwohl es nirgendwo vermerkt sein muss, niemand es sieht, und kontrolliert, tun alle im Handel so, als müssten die geimpften Tiere billiger eingekauft werden. Der Schritt muss nun der sein, den Schlachthöfen klar zu machen: Liebe Leute, Ihr lebt von den deutschen Bauern. Zahlt ihnen einen anständigen Preis und betet, dass sie nicht aufgeben. Denn das bedeutet auch Euer AUS. Schweine, die aus dem Ausland importiert werden, sind schon tot und nützen Euch nichts.

Auch hier hängt alles mit allem zusammen.

Dies zeigt nun den Weg auf, den wir mit den Bauern zusammen gehen wollen:

  • Impfung der Ferkel
  • Klare Vermarktungsregeln einführen
  • Viele Bauern aktivieren, die mitmachen
  • und im Rahmen ihrer Möglichkeiten alle Verbesserungen für das Wohl ihrer eigenen Tiere umsetzen.

Wir bleiben dran!